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karstenkoehler
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Mein Name ist Karsten Köhler, ich bin selbstständiger Berater für Inbound-Marketing und -Sales und Automatisierung.

 

Ein Thema, das viele Unternehmen beschäftigt, ist die Datenqualität in ihrem CRM-System – also unvollständige oder falsche Daten.

 

„Wie können wir sicher sein, dass wir uns auf diese Daten verlassen können?“ Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Zum Glück gibt uns HubSpot Tools, mit denen wir uns der Antwort nähern können.

 

 

Datenqualität im HubSpot CRM
Erfolgsmethoden zum Überwachen und Bereinigen von Kontaktdaten

 

Unvollständige oder falsche Daten sind ein Problem, das viele Unternehmen plagt. Das Schlimmste daran ist, dass bereits der erste Schritt – eine Einschätzung, wie gravierend das Problem ist – schwierig ist.

 

Wie können wir geschäftskritische Entscheidungen treffen, wenn wir uns nicht auf Berichte verlassen können?

 

Wie können wir sicher sein, dass wir die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit mit den richtigen Inhalten ansprechen?

 

Woher wissen wir, dass unsere aktuellen Methoden zur Datenpflege mehr als nur Symptome bekämpfen?

 

Glücklicherweise bietet HubSpot uns Tools, die es uns erlauben, diese Fragen mit mehr Sicherheit zu beantworten.

 

Bevor wir tiefer ins Thema einsteigen, möchte ich einige allgemeine Empfehlungen geben. CRM-Anwender*innen, die sich früh mit den folgenden Punkten auseinandersetzen, können vielen Datenqualitätsproblemen vorbeugen.

 

 

Datenqualitätsproblemen vorbeugen

 

Kontakt-E-Mail-Adressen validieren. Inkorrekte E-Mail-Adressen sind eines der am häufigsten auftretenden Probleme. Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, kann im Marketing gravierende Auswirkungen auf die Versandreputation haben. E-Mail-Service-Provider beobachten, ob Zustellversuche erfolgreich sind oder nicht – und passen entsprechend an, ob zukünftige E-Mails im primären Postfach oder in Spam-Ordner landen. Wer einmal im Spam-Ordner war, kommt nur schwer wieder aus. Mit Tools wie Verifalia, Zerobounce oder Neverbounce kann man vorab prüfen, ob eine E-Mail-Adresse wahrscheinlich bouncen wird oder noch aktiv ist.

 

Pflichtfelder definieren. Egal ob Kontakte, Unternehmen, Deals oder Tickets – es muss klar sein, welche Felder immer einen Wert haben sollten. Sollen z.B. E-Mails im Marketing immer einen Personalisierungs-Token für Vor- und Nachname enthalten, dann muss jedes Formular, jeder Import und jede Integration diese Informationen mitliefern. Diese Pflichtfelder sollten allen Mitarbeiter*innen bekannt sein (z.B. vermittelt in Trainings oder einer Dokumentation) und in jedem Import, Formular und jeder integrierten Lösung verwendet werden.

 

Namenskonvention festlegen. Stellen wir uns folgende Situation vor: Wir stoßen auf ein Datenqualitätsproblem, das mit einem Kontaktimport zusammenhängt. Dieser Import wurde allerdings nur als „alte Kontakte“ benannt und liegt länger als 90 Tage zurück, sodass wir nicht genau sagen können, um welche Kontakte es sich hier genau handelt. Eine klare Benennung des Imports würde uns die Recherche deutlich einfacher machen. Deswegen sollte alles, was in HubSpot einen Namen trägt, auch einer Namenskonvention folgen. Eine sinnvolle Namenskonvention für Importe könnte beispielsweise wie folgt aussehen:

 

JJJJMMTT | [Geschäftsbereich] | [Mitarbeiter*in] | [Beschreibung der Kontakte: Segment, Herkunft, Kampagne etc.]

 

 

Benutzerberechtigungen definieren. Grundsätzlich sollten Mitarbeiter*innen keine Berechtigungen haben, die sie nicht benötigen, um unnötige Risiken zu vermeiden.

 

Viele Datenqualitätsprobleme entstehen beim Import von Datensätzen – fehlende Spalten, leere Zellen, falsche Formatierung. Insbesondere in großen Unternehmen ist es empfehlenswert, dass Datensätze nur von sogenannten „Key User*innen“ importiert werden können, die für das Thema sensibilisiert sind. (Beitrag aus der Wissensdatenbank)

 

Damit verbunden ist die Frage, ob Mitarbeiter*innen Eigenschaftseinstellungen bearbeiten dürfen sollten. Jedes neu erstellte Formularfeld, jedes neue Eigenschaftsfeld birgt das Risiko, ein Duplikat einer etwas anders benannten, bereits bestehenden Eigenschaft zu sein. Wenn tatsächlich alle Mitarbeiter*innen Eigenschaften erstellen dürfen, sollte regelmäßig geprüft werden, ob es hier Duplikate gibt. (Beitrag aus der Wissensdatenbank)

 

Letztlich sollten sich auch nicht alle Eigenschaftsfeldwerte von Mitarbeiter*innen bearbeiten lassen. Gibt es beispielsweise ein ID-Feld, das für eine Integration benötigt und automatisch gefüllt wird, gibt es keinen Grund, warum alle Nutzer*innen dessen Wert bearbeiten können sollten. (Beitrag aus der Wissensdatenbank)

 

Nach diesen grundsätzlichen Anmerkungen können wir uns jetzt mit dem Monitoring, dem Überwachen von Datensätzen beschäftigen.

 

 

Überwachen von Datensätzen

 

In HubSpot gibt es einige Tools, die uns darauf hinweisen, dass etwas nicht richtig läuft. Dazu gehört das E-Mail-Integritätstool, das die Versandreputation unserer Marketing-E-Mails zeigt. An anderer Stelle, im Import-Bereich, lässt uns HubSpot wissen, ob unsere importierten Kontakte offensichtliche Fehler aufweisen.

 

Bei allem, was über diese Tools hinausgeht, ist auf den ersten Blick schwer zu erkennen, was im eigenen HubSpot-Portal aktuell schiefläuft. Wenn nicht gerade offensichtliche Probleme auftreten, bleibt viel im Verborgenen.

 

Deswegen müssen wir uns Gedanken darüber machen, was vielleicht im Verborgenen passiert und wovon wir nichts mitbekommen. Die Leitfrage dafür ist:

 

Was sollte ich in unserem CRM eigentlich nicht finden können, wenn ich danach suche?

 

Wenn bestimmte Pflichtfelder für Kontakt-Importe festgelegt wurden, z.B. der Vorname, dann sollte ich im CRM keine Kontakte finden dürfen, bei denen dieses Feld nicht gefüllt sind. Also suche ich genau danach: Kontakte ohne Vornamen.

 

Die folgenden Tools helfen uns bei der Suche:

 

Wir können eine aktive Liste erstellen und nach Kontakten filtern, bei denen das Pflichtfeld nicht gefüllt ist. Gibt es davon keine, ist alles bestens. Finden wir Kontakte, können wir dem Problem weiter nachgehen.

 

Wir können gespeicherte Ansichten erstellen, die Listen grundsätzlich ähnlich sind, oft aber schneller Ergebnisse anzeigen.

 

(nur Professional und Enterprise) Wir können benutzerdefinierte Berichte erstellen, um nach Kontakten zu filtern, bei denen das Pflichtfeld leer ist – und diese nach dem zuständigen Mitarbeiter oder der ursprünglichen Quelle anzeigen lassen. So erkennen wir leichter Muster.

 

(nur Professional und Enterprise*) Wir können Workflows anlegen, die eine interne E-Mail-Benachrichtigung verschicken, sobald das System einen Kontakt findet, bei dem das Pflichtfeld leer ist.

 

* Mit der Zapier-Integration können Benachrichtigungen auch ohne Workflows verschickt werden.

 

Am praktischsten erachte ich benutzerdefinierte Berichte. Sie erlauben es, ein Dashboard für Datenqualität anzulegen und alle bekannten Probleme im Auge zu behalten.

 

Die folgenden Kriterien/Kombinationen halte ich für sinnvoll (für die Erstellung von Listen, Ansichten, Berichten, Workflows), um Datensätze mit schlechter Qualität ausfindig zu machen.

 

Kontakte ohne E-Mail-Adresse

(E-Mail ist unbekannt, angezeigt nach Für Kontakt zuständiger Mitarbeiter)

Haben diese Kontakte eine zuständige Mitarbeiterin oder einen zuständigen Mitarbeiter, sollte diese oder dieser versuchen, die E-Mail-Adresse zu ergänzen. Andernfalls können diese Kontakte oft gelöscht werden.

 

Kontakte ohne zuständigen Mitarbeiter

(Für Kontakt zuständiger Mitarbeiter ist unbekannt, angezeigt nach Ursprüngliche Quelle, Details zur ursprünglichen Quelle - 1 oder Details zur ursprünglichen Quelle - 2)

Diese Kontakte sollten zugewiesen werden. Der Blick auf die Quelle der Kontakte hilft dabei, zu ermitteln, ob es sich um ein einmaliges oder wiederkehrendes Problem handelt.

 

Kontakte nach Lifecycle-Phase

(Anzahl der Kontakte, angezeigt nach Lifecycle-Phase)

Beim ersten Blick auf Kontakte nach Lifecycle-Phasen stellt sich oft heraus, dass etwas nicht stimmen kann, z.B. zu viele Kontakte in einer Phase, in der es nicht so viele Kontakte geben sollte.

 

>>>Vollständige Liste in der ersten Antwort auf diesen Beitrag (wegen Zeichenbegrenzung) <<<

 

Diese Liste ließe sich einfach fortführen. Oft legen Unternehmen verschiedene benutzerdefinierte Eigenschaften an oder integrieren andere Software-Lösungen. Dadurch entstehen viele weitere mögliche Probleme, die es ebenfalls im Blick zu behalten gilt, z.B.:

 

fehlende IDs für die Synchronisation zwischen integrierten Systemen

unvollständige Daten bei benutzerdefinierten Double-Opt-in-Lösungen

erforderliche Felder für Automatisierung

 

 

Datensätze mit schlechter Qualität bereinigen

 

Stoßen wir nun in Listen, gespeicherten Ansichten oder Berichten auf offensichtliche Probleme, können wir im Datensatz weiter dazu recherchieren, sowohl in der Datensatz-Chronik als auch in der kompletten Übersicht der Eigenschaften. Handelt es sich um einen Einzelfall, können die Änderungen, direkt im Datensatz vorgenommen werden.

 

Sind mehrere Datensätze betroffen, können Datensätze per Massenbearbeitung aktualisiert werden. Müssen Werte aus einem Eigenschaftsfeld in ein anderes kopiert werden, benötigen wir Workflows.

 

Gelegentlich kommt es vor, dass Mitarbeiter*innen per Import korrekte Werte mit falschen Werten überschrieben haben. @jleow hat ein Tutorial veröffentlicht, wie alte Werte wiederhergestellt werden können: deutsche Übersetzung des englischen Beitrags

 

Von Problem zu Problem können wir so die Datenqualität – Schritt für Schritt – im HubSpot-Portal erhöhen. Das perfekt saubere CRM gibt es vermutlich nicht, aber wir können uns zumindest anzunähern.

 

 

Eure Fragen

 

Datenqualität ist ein vielgestaltiges Thema. Alle Facetten lassen sich – auch in einem langen Beitrag – nicht komplett abbilden. Deswegen seid ihr jetzt an der Reihe:

 

Welche Fragen könnt ihr aktuell in eurem CRM nicht beantworten?

 

Habt ihr Einzelfälle schlechter Datenqualität und wisst nicht, wie ihr ihnen nachgehen sollt?

 

Welche Berichte fehlen euch, um Datenqualität bestimmter Datensätze zu beobachten?

 

Ich freu mich auf eure Fragen!

Karsten Köhler
Digital Marketer | HubSpot Freelancer | CRM Consultant

Beratungstermin mit Karsten vereinbaren


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28 Replies 28
mseibert
Contributor

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Wirklich eine cooler und wertvoller Thread. Danke für's Wissen teilen. Das ist hilfreich. 

karstenkoehler
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Freut mich, @mseibert! Wenn sich beim Lesen Fragen ergeben, stell sie hier gern noch. Viele Grüße!

Karsten Köhler
Digital Marketer | HubSpot Freelancer | CRM Consultant

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Tobi93
Contributor

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Gibt es eine Möglichkeit die Verbesserung der Datenqualität über Zeit mit HubSpot zu messen?

Ich nehme an es gibt keinen Bericht, es sei denn man definiert dies irgendwie?

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?

 

Danke 🙂

karstenkoehler
Hall of Famer | Partner
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @Tobi93,

 

schöne Frage, weil Datenqualität sich ja grundsätzlich erst einmal nicht besonders bemerkbar macht – nur dann, wenn Sie schlecht ist.

 

Wenn man bestimmte Dinge beobachten möchte, z.B. ob Pflichtfelder zunehmend öfter auch gefüllt sind, könnte man anfangen, mit bestimmten umständlich Datumsstempel zu setzen. Am einfachsten wird es aber in den meisten Fällen sein, eine Liste zu bauen und diese dabei zu beobachten, wie sie langsam kleiner wird – anhang der Listengröße im Zeitverlauf, siehe hier: https://knowledge.hubspot.com/de/lists/analyze-your-list-performance

 

Listen könnte man (bei Kontakten) zu fast allen oben genannten Punkten bauen. Bei anderen Datensätzen könnte man Berichte so gestalten, dass man in Balkendiagrammen bestimmten Balken beim Kleinerwerden zuschaut. Hier hätte man nur in den meisten Fällen die zeitliche Perspektive nicht.

 

Wenn man die komplette Logik umkehrt, kann man natürlich auch eine benutzerdefinierte Score-Eigenschaft anlegen, quasi einen Datenqualitäts-Score, der bei Vorhandensein oder Abwesenheit verschiedener Attribute Punkte verteilt. Pflichtfelder vorhanden +10 Punkte, Vorname enthält "asdf" -100 Punkte usw. Dafür bräuchte es mindestens eine Professional-Lizenz: https://knowledge.hubspot.com/de/crm-setup/set-up-score-properties-to-qualify-leads

 

Damit lassen sich dann auch wieder viele verschiedene Berichte erstellen.

 

Viele Grüße!

Karsten Köhler
Digital Marketer | HubSpot Freelancer | CRM Consultant

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karstenkoehler
Hall of Famer | Partner
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @CarstenU,

 

könntest du die Schritte eures Vertriebsprozesses noch einmal Schritt für Schritt erläutern, welche Rolle dabei PieSync spielt, welche Informationen von Mitarbeiter*innen manuell gepflegt werden und was euer Zielzustand ist? Mir fällt es gerade noch schwer, die Problematik nachzuvollziehen.

 

Grundsätzlich klingt das, was du beschreibst, eher danach, als ob etwas komplexere Prozess- oder Integrationsfragen geklärt werden müssten.

 

Viele Grüße!

Karsten Köhler
Digital Marketer | HubSpot Freelancer | CRM Consultant

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CarstenU
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo Karsten,

danke für deinen Replay. Alos ich fange mal ganz vorne an. Wir haben 2 Arten von möglichen Geschäften. 

1 Beratungen / Projekte 

2 Memebership online

 

Mögliche Kunden vereinbaren einen Termin via Meeting (Hubspot). Im Meeting klären wir den Bedarf und legen, wenn es zu einem Geschäftsabschluss kommen könnte, einen Deal an.

Jetzt kann es abder sein, das der Kunde nochmal anruft etc. dann möchten wir diese Informationen direkt dem Deal zuordnen, und ggf. auf Wiedervorlage.

Sollte der Deal abgeschlossen werden. wird eine Rechnung in Fastbill geschrieben. Die Adressdaten und änderung des Lifecycle werden via Piesync vorgenommen.

Weiterhin wird für die Firma ein Porjekt angelegt und das Zeitbudget via PSOHub verwaltet ( Danke nochmal für den Tipp, ist echt optimal intergriert)

 

Der Membership bereich läuft über WP und ActiveCampain und die Bezahlung via Stripe.

Wenn ein Kunde eine Membership kauft, wird er für die Inhalte mit einem TAG versehen in AC und freigeschaltet auf WP. Diese TAGS werden via Piesync an Hubspot weitergegeben ebenso wie notwendige Daten, E-Mail, etc.

Alle Kommunikation mit dem Membership Kunden wird ebenfalls über Hubspot abgewickekelt, so dass AC wirklich nur als Tool für die Membership dient.

 

Jetzt fragst Du sicherlich: Warum nimmst du nicht gleich die Marketing Version von Hubspot und das CMS ?

Dann wäre ja alles aus einer Hand und die Customer Journey besser nachvollziehbar.

 

Stimmt - aber die Kosten stehen im Moment nicht im Verhältnis zum Membership Anteil des Gesamtumsatzes. deshalb die Einbindung der Daten via Piesync. ( Und wie immer im Leben, es ist eine Gewachsene Lösung)

 

Hubspot fungiert als zentrale Datenstelle. 

Hoffe ich konnte ein bisschen Licht ins dunkel bringen.

Gruss der Namensvetter mit C

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CarstenU
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Spannendes Thema, Insbesonder die Datenintegrität ist immer wieder bei uns ein Thema. Wir sync. im Moment alles üebr piesync und legen ein Benutzerdefiniertes Feld an, um festzustellen wo die Datenquelle herkommt.  In der weiteren Bearbeitung fehlt uns eine Deal-historie. Also wer hat was mit dem Kontakt zu dem jeweiligen Deal besprochen. Klar das könnte man über ein protokolliertes Meeting abbilden, wünsche täte ich mir eine direkte Zuordnung zum Deal an sich. ( oder wir haben es noch nicht gefiunden) just my 2 cents Gruss Carsten

franksteiner79
HubSpot Moderator
HubSpot Moderator

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Kannst Du den Punkt "In der weiteren Bearbeitung fehlt uns eine Deal-historie" noch etwas genauer erläutern?

Meetings, Calls und Emails können ja mit Kontakten, Firmen und Deals assoziert werden was einer Historie entsprechen würde...

CarstenU
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo Frank ,

ja genau, das ist uns bekannt. Es geht aber um den Deal an sich. Wenn beispielsweise sich die Höhe ändert, oder dieser auf Wiedervorlage mit Termin gelegt werden soll. Wir lösen dass im Moment mit einem weiteren KANBAN Reiter. Oder wäre da ein benutzerdefinertes Datums feld mit "Workflow" sinnvoller?  Wenn bei uns ein Deal eine neue Stage erreicht, wird er Mitarbeiter informiert mit einem Hinweistext. zum Beispiel Deal gewonnen - Geldeingang prüfen. Das wiederum passiert nur , wenn das angeschlossen Rechnungsprogramm über Piesync den Status des Deals / Kunden ändert.

JessicaH
HubSpot Alumni
HubSpot Alumni

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @BenjaminL @AlpenPionier @atre @cl77 @swoelk @Nordlicht @MaBi @Matkoch @Blauwald @Arne @Luisa @CarolinPelz @LauraExpoCloud @LisaMatthei @HOBODI @olmy90 @RHoffmann @FranziskaL @LisaMatthei @Bine

ich wollte euch über diese "Ask-Me-Anything"-Fragerunde informieren.

Habt ihr Fragen zum Thema Datenqualität? Gibt es Fragen, die ihr im CRM derzeit nicht beantworten könnt oder habt ihr Schwierigkeiten mit der Qualität eurer Daten und wisst nicht wie ihr dies beheben könnt?

 

Wir freuen uns von euch zu hören!

Liebe Grüße,

Jessica


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karstenkoehler
Hall of Famer | Partner
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @MrksK,

 

einen zufriedenstellenden Prozess, der wenig Arbeit verursacht, gibt es hier vermutlich nicht, sehr gute Frage.

 

Entweder haben Anwender*innen in eurem HubSpot-Portal die Berechtigungen, Eigenschaftsfelder zu bearbeiten und damit auch Werte hinzuzufügen. In diesem Fall müsstet ihr, wie @franksteiner79 schön zusammengefasst hat, regelmäßige Audits / Inventur zu machen. Hier hätte man keinen laufenden Aufwand, würde aber von Katastrophen eventuell zu spät erfahren.

 

Oder ihr müsstet diese Änderungen zentralisieren – also die Berechtigungen, Eigenschaften zu bearbeiten, nur wenigen, ausgewählten "Key Users" zu erteilen. In diesem Fall würde nur diese "Key User" Änderungswünsche und Anfragen bearbeiten. Mit diesem Verfahren kann man verhindern, dass Probleme überhaupt erst entstehen.

 

Welcher Weg davon der beste ist, hängt davon ab, wie eure Verantwortlichkeiten strukturiert sind und wie groß ihr selbst das Risiko einschätzt. In manchen Branchen oder in Portalen mit hoher Komplexität lohnt sich der laufende Aufwand, weil das Aufräumen mit deutlich höherem Zeit-Investment und mit deutlich höheren Kosten verbunden ist.

 

Viele Grüße!

Karsten Köhler
Digital Marketer | HubSpot Freelancer | CRM Consultant

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MrksK
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Spannendes Thema!

Du nennst ein paar wichtige Punkte in Bezug auf Eigenschaften.

Ich habe das Gefühl, dass es teilweise viel zu viele Eigenschaften gibt, die nicht unbedingt das richtige Format haben (z.B. Dropdown oder Single-Line). Dadurch leidet häufig die Qualität der Daten, die wir sammeln. 

 

Wie Frank auch schon erwähnt hat, ist die Möglichkeit alle Eigenschaften zu exportieren super, aber irgendwie haben wir noch nicht den passenden Prozess für uns gefunden.

 

Wenn eine Eigenschaft erstellt wird, kommt es manchmal vor, dass diese sich quasi "weiterentwickelt" und dann etwas anders gunutzt wird als ursprünglich gedacht. Ich finde es schwierig dies immer hervorzusehen und mit allen Nutzern zu kommunizieren. Man könnte theoretisch dann ja auch eine neue Eigenschaft erstellen, aber dann hat man wieder das Problem mit den Duplikaten.

 

karstenkoehler
Hall of Famer | Partner
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @MaLi22,

 

sehr gern!

 

Die Herkunft von Kontakten ist ein spannender Punkt. Grundsätzlich findest du diese Informationen in den Eigenschaften

 

Ursprüngliche Quelle,

Details zur ursprünglichen Quelle - 1 und

Details zur ursprünglichen Quelle - 2

 

Hier ist das ganz gut veranschaulicht: https://knowledge.hubspot.com/de/reports/what-do-the-properties-original-source-data-1-and-2-mean

 

Viele meiner Vorschläge oben kann man genau nach dieser Quelle filtern, um z.B. zu prüfen ob die Qualität von Kontakten bestimmter Herkunft besonders gut oder besonders schlecht ist.

 

Viele Grüße!

Karsten Köhler
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MaLi22
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo!

Tolle Tipps @karstenkoehler! Über einige Punkte, die du genannt hast, habe ich mir tatsächlich noch gar nicht so viele Gedanken gemacht, aber ich werde das auf jeden Fall mal genauer anschauen!

 

Kurze Frage: Hast du Tipps zur Datenqualität in Bezug auf Datenherkunft? 

Wenn man Werbeanzeigen über Facebook + Instagram, LinkedIn und Google geschaltet hat und möchte nun differenzieren können welcher Kontakt wodurch entstanden ist? 

 

Liebe Grüße,

Marie

 

 

NicoMarcuz
Contributor

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

@JessicaH Ha, Datenqualität und der damit einhergehenden Prozess- und Organisationsstrukturen; einer meiner Herzensthemen im CRM. Danke Dir für`s Taggen Jessica. Im Moment diesbzgl. jedoch keinen offenen Punkt auf der Wunschliste. 

lg & noch weiterhin eine gute Woche
Nico7766 <= klingt wie R2D2. Vllt könnte man hier mit der "Datenqualität etwas tun .-)))

JessicaH
HubSpot Alumni
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @ThomasSchäfer @ALeisten1 @PROTON @Ormerianer @MarcelFü @RSchmelter @Britegmbh @FloDMH @sauph @CarstenU @cdhq_cpander @basinga @CarinaSwatio @LKJ @NicoMarcuz @NGMedien @adiehl @SGRO7 @linus_prip @MatthiasWeber

ich wollte euch über diese "Ask-Me-Anything"-Fragerunde informieren.

Habt ihr Fragen zum Thema Datenqualität? Gibt es Fragen, die ihr im CRM derzeit nicht beantworten könnt oder habt ihr Schwierigkeiten mit der Qualität eurer Daten und wisst nicht wie ihr dies beheben könnt?

 

Wir freuen uns von euch zu hören!

Liebe Grüße,

Jessica


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karstenkoehler
Hall of Famer | Partner
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo @Melli,

 

Vorab: Kontakte, die sich abgemeldet haben, würde ich persönlich nie löschen – außer natürlich, sie bitten darum. Grundsätzlich finde ich es nützlich, diese Kontaktdatensätze weiterhin in den Berichten zu haben. Diese Option nimmt man sich mit dem Löschen.

 

Was Kontakte mit geringer Interaktion angeht, würde ich hier einen Prozess entwickeln, bei man genau diese Kontakte in regelmäßigen Intervallen fragt (innerhalb einer Marketing-E-Mail), ob sie überhaupt noch Kommunikation erhalten möchten, und, wenn nicht, automatisch von bestimmten Abonnements abmeldet. Das Abo würde man nur bei den Kontakten aktiv lassen, die in dieser E-Mail noch einmal einen CTA klicken ode eine gewünschte Aktion vornehmen. Die Empfänger*innenlisten kann man sich mit der Eigenschaft Gesendete E-Mails seit der letzten Interaktion sehr gut bauen (z.B. Liste aller Kontakte mit Inaktivität seit mehr als 12 E-Mails). Wenn du an E-Mail-Ideen interessiert bist, läuft das unter dem Begriff "Re-engagement campaign".

 

Zu deinen Fragen kann man auch sehr gut Berichte erstellen (wöchentliche Opt-in-Rate, Kontakte nach Abonnementstatus, durchschnittlicher Anzahl gesendeter E-Mails seit letzter Interaktion etc.). Damit kann man bestimmte Metriken im Zeitverlauf beobachten und besser Muster, Saisonalität oder tatsächliche Fehler erkennen.

 

Beantwortet das deine Frage?

 

Viele Grüße!

Karsten Köhler
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Melli
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Vielen Dank für deinen Input! 

Das ist eine gute Idee! Ich werde mich mal näher mit den Re-engagement Campaigns beschäftigen.

Melli
Participant

AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hallo zusammen!

Sehr interessantes Thema! 

Eine Frage, die ich mir immer wieder stelle ist wie eine gute Datenqualität und eine gute Übersicht bezüglich Kontakten erhalte, die sich von Kommunkation abgemeldet haben, oder aufgrund von geringer Interaktion keine Emails mehr erhalten.

 

Ich finde es schwer hier den Überblick zu behalten und würde gerne wissen, wie andere mit diesen Daten umgehen?

 

Viele Grüße,

Melli 🙂

karstenkoehler
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AMA: Datenqualität im HubSpot CRM

Hi @ChristianRieck,

 

schönes Thema, ich persönlich finde die HubSpot Insights etwas unberechenbar. Je nach Ausgangslage empfiehlt es sich, die anzuschalten oder eben nicht. Wenn es sonst gar keine Unternehmensdatensätze mit Informationen gäbe (diese Information also "nice to have" und komplett optional ist), dann kann man sie auch anschalten. Wenn es aber bereits Unternehmensinformationen gibt, von denen man sicher ist, dass sie valide sind, dann lässt man die Insights besser aus – da die aktivierten Insights ja bestehende Daten gnadenlos überschreiben.

 

Mit angeschalteten Insights muss man sich einfach bewusst sein, dass man damit einen bunten Strauß teils valider, teils weniger valider Daten bekommt. Darauf aufbauende Berichte sollte also nicht für bare Münze genommen werden und segmentieren sollte man damit auch vorsichtig. Wenn sich nach Monaten der Nutzung herausstellt, dass es selten negative Ausreißer gibt (also z.b. Jahresumsätze, die völlig daneben liegen, oder falsch erkannte Unternehmen), dann kann man sich ggf. mehr darauf verlassen.

 

Alternativen sind meines Wissens sehr teuer, siehe z.B. Zoominfo. Wenn Marketing und Vertrieb auf verlässlich angereicherte Daten angewiesen sind, geht natürlich kein Weg an so einer solchen Lösung vorbei. In Portalen mit kleinem Volumen an neuen Kontakten/Unternehmen habe ich aber auch schon Workflows angelegt, die (bei deaktivierten Insights) eine studentische Hilfskraft darüber benachrichtigen, z.B. die Branche zu recherchieren und im Datensatz zu hinterlegen. In der Benachrichtigungs-E-Mail ist direkt der Link zur Google-Suche und zum Datensatz, um diese Schritte schnell ausführen zu können.

 

Viele Grüße!

Karsten Köhler
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