Hallo @ManuelC,
sehr schöne Idee! Ich denke, dass Thema hat viele Chancen, insbesondere für das Thema “Marketing und Sales Alignment”, aber auch einige Herausforderungen.
Eine Herausforderung, die ich sehe, ist das Medium selbst. Wenn ihr den Podcast nicht über eine gängige Plattform verbreitet (was ausgeschlossen ist, da es sich um Interna handelt), dann können eure Mitarbeiter*innen den Podcast nicht mit den gängigen Apps (iTunes, Spotify etc.) hören. Hier besteht also das Risiko, dass ihr viel Arbeit in die Produktion steckt, aber eure Mitarbeiter*innen nicht den extra Schritt gehen, in einer freien Minute im Browser einen Tab zu öffnen um aktiv den Podcast zu hören. (Podcasts sind meines Erachtens so erfolgreich, weil die Apps so niedrigschwellig sind. Anschalten und berieseln lassen. Radio z.B. war ja auch als sogenanntes Tagesbegleitmedium erfolgreich, nicht wegen der aktiven Rezeption.)
Eine Idee aus der Hüfte geschossen: Telegram (mobile Nachrichten-App) hat Funktionen für Teams und erlaubt es auch, Audio-Dateien zu teilen. Das wäre dann ein privater Raum, wäre aber direkt eine Mobilgerät-Lösung, Stichwort “privater Kanal”: https://telegram.org/faq_channels?setln=de Auch das sollte man mit dem oder der Datenschutzbeauftragten besprechen. Diese Variante wäre einfach aufzusetzen und leicht mobil zu nutzen.
Schauen wir uns einmal die konkrete Umsetzung in HubSpot an.
Ein privater Blog lässt sich leider nicht ohne weiteres einrichten und betreiben. Dafür gibt es sicher Workarounds, aber standardmäßig ist das HubSpot Blogging Tool dafür nicht gemacht. Passwortschutz ist beispielsweise nur für Landing Pages und Websites möglich.
Deswegen kenne ich viele Unternehmen, die interne Formate (also z.B. den Link zu einer Podcast-Datei) intern per E-Mail verschicken. Dafür haben sie ein E-Mail-Abonnement für einen internen Verteiler angelegt. Ein interner E-Mail-Newsletter, der mit HubSpot versendet wird, muss natürlich von eurem bzw. eurer Datenschutzbeauftragten abgesegnet werden, weil damit Mitarbeiter*innen auch getrackt werden würden – das lässt sich bei Marketing-E-Mails nicht abschalten. Eine Alternative dazu wäre eine bereits aufgesetzte Kollaborationslösung wie Slack oder Microsoft Teams.
(Wenn ihr den Weg eines internen Newsletters geht, solltet ihr mit eurem bzw. eurer Ansprechpartnerin bei HubSpot sprechen und die Multiple Preference Page BETA anfragen. Ansonsten wird nämlich das interne Abonnement einfach neben allen externen Abonnements mit angezeigt. Mit dieser BETA kann man das verhindern. Ich weiß leider nicht aus dem Stehgreif, welche Lizenz für die Beta benötigt wird.)
Habt ihr mit den Vertriebsmitarbeiter*innen einmal gesprochen, was sie von diesen Inhalten in diesem Format halten? Auf welchem Weg sie sich vorstellen können, den Podcast zu hören?
Viele Grüße!