Hallo @Sebastian_2hm,
meiner Erfahrung nach ist das hochindividuell und hängt vom jeweiligen Vertriebsprozess und dem HubSpot-Setup ab. Es gibt aber zentrale Punkte, die sich oft in einem Score wiederfinden. (Mit “Strecke” meinst du Komponenten eines Scores, richtig?)
Der Ausgangspunkt und die Annahme ist hier, dass der Score speziell dafür erstellt ist, Kontakte zu erkennen, die sich aufgrund ihrer Aktivität für den Vertrieb qualifiziert haben.
Positiv bepunkten würde ich:
- Einsendung von Formularen bei relevanten Marketing-Inhalten
- Anzahl der eingesendeten Formulare
- Aufruf von wichtigen Seiten (Referenzen, Preise, zentrale Produktseiten)
- vorliegender Opt-in für ein Marketing-Abonnement
- Angeklickte Marketing-E-Mails
- Bestätigungsstatus der Marketing-E-Mail
- Daten wie Unternehmensgröße und Rolle, entsprechend eurer Persona
Negativ bepunkten würde ich:
- Abmeldung von bestimmten Abonnementtypen
- Vollständige Abmeldung von sämtlicher Kommunikation
- Hard Bounce
- Ungültige E-Mail-Adresse
- hohe Zahl bei gesendeten E-Mails seit letzter Interaktion
- E-Mail-Domains, die auf Student*innen oder Wettbewerber*innen schließen lassen
- Aufrufe von nicht vertriebsrelevanten Seiten, z.B. Pressebereich oder Bewerbungen
Das ist wie gesagt ein Ausgangspunkt. Wenn bei euch Integrationen im Einsatz sind (z.B. für Webinare) würden weitere Kriterien dazukommen.
Standardmäßig sind Score-Eigenschaften nicht auf eine Zahl normalisiert. Die Punkte wählt man ja frei, es ist also nie so dass 0 das schlechteste und 100 das beste ist. Ich persönlich sortiere Kriterien immer in wichtig, mittelwichtig, unwichtig und vergebe dann 20-25, 10-15 oder 5 Punkte dafür.
Bevor der Score tatsächlich genutzt wird, sollte man sich Berichte erstellen und ein Verständnis dafür bekommen, das Minimum, Maximum und Durchschnitt des Scores ist. Ansonsten ist die Schwelle, ab der Kontakte an den Vertrieb weitergeleitet werden, komplett willkürlich gewählt.
Viele Grüße!