Mein Name ist Stefan Wendt, ich bin Gründer und Geschäftsführer der CIXON GmbH und wir helfen Unternehmen bei der Planung und Umsetzung ganzheitlicher Inbound-Strategien (Content, SEO, Social Media) in HubSpot und entwickeln maßgeschneiderte HubSpot Lösungen.
DACH Community AMA - HubSpot CMS
Mit dem Launch des neuen CMS Hub Mitte letzten Jahres hat HubSpot den etablierten Content Management Systemen (CMS) den Kampf angesagt. Dieses Jahr wurde dieser Fokus auf eine integrierte one-platform Lösung mit Website, CRM und Marketing- Sales- Service-Automation durch die Veröffentlichung des CMS Hub Starter für noch mehr Unternehmen zugänglich gemacht.
Wir bei CIXON arbeiten seit Launch des CMS Hub im letzten Jahr kontinuierlich an Website-Projekten im HubSpot CMS, migrieren Kunden-Webseiten von anderen CMS-Systemen wie WordPress ins HubSpot CMS und entwickeln Website-Design und Unternehmenswebsite in HubSpot CMS für Kunden “from scratch”. Außerdem haben wir mit dem SoFi Theme ein kostenfreies Theme für das HubSpot CMS für den HubSpot App Marketplace entwickelt und veröffentlicht.
Doch wie startet man am besten, wenn man die eigene Unternehmens-Website mit dem HubSpot CMS erstellen will, worauf sollte man achten und was tun, wenn man nicht weiterkommt? Dafür gibt es dieses AMA. Ich freue mich auf Deine Fragen!
Best practice: Wie startet man eine Website mit HubSpot CMS?
HubSpot bietet mehrere Möglichkeiten ein Website-Projekt umzusetzen. Für die erste Webseite eignen sich vor allem Templates aus dem Marketplace oder direkt von HubSpot. Damit lassen sich moderne und schnelle Webseiten per Drag-and-Drop Editor umsetzen, ohne selbst programmieren zu müssen.
Hat man bereits feste Vorstellungen, was Design und Funktionalität betrifft, kann man mit dem HubSpot CMS auch Webseiten selbst programmieren. Module, Sections und ganze Seiten-Layouts können vorbereitet und im Nachhinein ohne Programmierung angepasst werden.
Ab CMS Hub Professional kann eine Staging-Umgebung (“Sandbox”) genutzt werden, um in Hintergrund Websites anzupassen oder neu zu entwickeln, ohne die Live-Umgebung zu beeinflussen.
Werden Drittanbieter-Integrationen unterstützt und wie funktioniert die Integration?
HubSpot bietet drei native Integrationen:
- AdRoll
- Google Analytics und den
- Google Tag Manager
Wichtig ist hierbei, dass diese zusammen mit dem Cookie Banner von HubSpot funktionieren. Über den Google Tag Manager lassen sich weitere Tools und Scripte einbinden, somit auch gesteuert werden kann, welche Marketing Cookies auf der Website gesetzt werden und ob der User diese akzeptiert.
Zusätzlich lässt sich custom Code in den Header oder Footer aller oder nur bestimmter Seiten integrieren. Weiterhin gibt es eine Vielzahl an Integrationen, diese findet man alle im HubSpot App Marketplace.
Was bietet das CMS Hub im Bereich SEO?
Neben der Planung von Content-Clustern, dem Setzen von Meta-Titeln und Meta-Beschreibungen bietet HubSpot eine Reihe von Tools, um das Ranking der eigenen Webseite zu optimieren.
Jede Unterseite wird von HubSpot analysiert und die Ergebnisse werden anschließend in einem separaten “Optimierungsbereich” (in der Bearbeitungsansicht im Backend) der jeweiligen Seite gezeigt.
Der SEO Bereich ist direkt mit den CMS Webseiten verknüpft. Darüber lassen sich SEO-Probleme finden und beheben. Besonders die direkte Verknüpfung mit dem Content-Cluster Bereich und dem im HubSpot CMS gehosteten Blog macht es sehr einfach für Marketing Teams, einen Blog mit guten SEO Erfolgen (= einer hohen Sichtbarkeit) aufzubauen.
Für wen eignet sich das CMS Hub Starter und wer sollte eher zu CMS Professional oder CMS Enterprise greifen?
Das CMS Hub Starter eignet sich für kleinere Projekte mit maximal 15 Seiten, bei denen keine Personalisierung nötig ist. Wer erst einmal HubSpot kennenlernen oder mit einer kleinen Unternehmenswebsite starten möchte, für den ist das CMS Hub Starter eine perfekte Lösung.
Sobald die Anforderungen steigen, lässt sich das Portal problemlos und schnell upgraden, ganz ohne Serverumstellung oder -umzug.
Wann sollte man CMS Hub Professional oder Enterprise nutzen?
Umfangreichere Projekte, bei denen mehr als 15 Seiten erstellt werden, müssen mindestens CMS Hub Professional nutzen. Außerdem erhält man dann Zugriff auf Tools wie:
- Content-Staging
- A/B-Tests und
- erweiterte SEO-Funktionalitäten
Ab Professional können unbegrenzt viele Subdomains hinzugefügt werden, im Starter Paket ist nur eine Subdomain enthalten.
Ein Upgrade zu CMS Hub Enterprise ist nötig, sobald in einem Account mehrere Root-Domains genutzt werden sollen, bspw. für verschiedene Brands. Aktuell gibt es eine sehr zu empfehlende Beta-Funktion namens “Unternehmensbereich” (engl. business unit), welche mehrere Brands in einem Account deutlich besser organisieren lässt.
Lassen sich HubSpot Templates selbst erstellen?
Eigene Templates lassen sich klassisch über HTML, CSS und JS erstellen. Zusammen mit HubL, der HubSpot eigenen Sprache, lassen sich dann editierbare Templates erstellen. Mit HubL lassen sich bspw. globale Module wie Header und Footer in einem Template integrieren. Eine genaue Anleitung, wie “custom-made Templates” erstellt werden können, kann hier nachgelesen werden.
Bei der Erstellung von Templates und ganzen Webseiten mit HubSpot CMS unterstützen wir als Partner-Agentur von der Planung bis hin zur fertigen Umsetzung. Schaue Dir auch gern unser kostenfreie SoFi Theme an, welches Du im HubSpot App Marketplace herunterladen kannst.
Deine Fragen - Jetzt bist Du dran!
Das HubSpot CMS Hub bietet unbegrenzte Möglichkeiten eine eigene Website zu erstellen. Also worauf wartest Du?
- Welche Fragen hast Du zum HubSpot CMS?
- Welche Herausforderungen hast Du aktuell beim Erstellen Deiner Website mit HubSpot CMS?
- Was fehlt Dir im aktuellen Funktionsumfang des HubSpot CMS?
- Welche Erfahrungen hast Du mit dem HubSpot CMS bisher gemacht?
- Was hält Dich und Dein Unternehmen davon ab, die Unternehmens-Website mit HubSpot CMS zu entwickeln?
Ich freue mich auf eure Kommentare, Fragen und Antworten ![]()
Viele Grüße,
Stefan

