Hi Community!
Ich heiße Anton und bin Head of Web & Creative bei Thought Leader Systems, einem HubSpot Diamond Partner aus Deutschland.
Ich blicke mittlerweile auf fast 20 Jahre CMS Erfahrung zurück. Sowohl als User, Admin als auch Designer & Entwickler.
Da HubSpot erst vor einigen Wochen das neue CMS Hub veröffentlicht hat, freue ich mich sehr, diese Woche das AMA zum Thema Content-Management-Tools bzw. Content-Management-Systeme (kurz CMS) zu hosten.
Mein Team und ich sind für die Umsetzung von Website Projekten in HubSpot, grafische, teils interaktive Klick-Prototypes als Umsetzungvorlage für andere Agenturen und Implementierungen von HubSpot Marketing in bestehende Systeme zuständig.
Da das Kundenportfolio bei Thought Leader Systems von Small-Business bis Enterprise alle Unternehmensgrößen umfasst, erarbeiten wir meistens maßgeschneiderte Lösungen, die auf unserer langjährigen Erfahrung beruhen. Dabei stehen die Usability und Automatisierung im Vordergrund.
Da sich diese AMA um das Thema CMS dreht:
Was ist ein CMS und wozu braucht man eins?
Wie der Name erahnen lässt, ist ein CMS ein Tool, um Inhalte auf einer Seite verwalten zu können. Kein Unternehmen sollte in der heutigen Zeit eine statische Website bzw. „Online-Visitenkarte“ besitzen, welche in unregelmäßigen Abständen überarbeitet wird bzw. werden muss.
Einige essenzielle Aspekte, an denen man ein (sehr) gutes CMS erkennt ist, dass
- einen/seinen Entwickler kontaktieren muss
- es sicher ist
- es optimalerweise auch nachhaltig ist. Ja, richtig gelesen, Nachhaltige Websites/CMS!
Was meine ich damit?
Stellen wir uns folgende Situation vor:
Ihr benötigt eine neue Website für euer Unternehmen; Ihr beauftragt eine Agentur, die Firmenwebsite (neu) zu erstellen; nach einem langwierigen Prozess, der mehrere Monate, wenn nicht gar Jahre dauert, wird die Website endlich veröffentlicht und jeder ist stolz auf das Resultat. Wenn nicht anders vereinbart, wird die Zusammenarbeit mit der Agentur beendet, da sie ihren Job erledigt hat. Zeit vergeht und an der Website wird entweder gar nicht oder sehr viel gearbeitet. Nach einem gewissen Zeitraum wirkt die Website aber recht alt im Vergleich zur Konkurrenz, die Inhalte sind möglicherweise nicht mehr aktuell, die Mediathek ist überfüllt, allein das Backup benötigt einen halben Tag und es gibt gibt unzählige Sicherheitsupdates.
Wenn ihr Pech habt, könnt ihr die aktuellen Sicherheitsupdates nicht mehr einspielen.
Was tun?
Im ersten Schritt versucht ihr die ehemalige Agentur zu kontaktieren und sie erneut zu beauftragen. Falls nicht, sucht ihr eine andere Agentur. Egal ob ehemalige Agentur oder neue Agentur, es ist nicht ausgeschlossen, dass ihr „Wir müssen alles abreißen und neuaufbauen!“ als Antwort bekommt. Daraufhin werdet ihr etliche interne & externe Gespräche führen, das neue Design abstimmen, Content erstellen (lassen). Irgendwann ist es so weit und ihr habt eine neue Website.
An diesem Punkt beginnt der Kreislauf aber erneut. Je nachdem wie lange der Prozess gedauert hat, kann die neue Website in wenigen Monaten oder Jahren dieselben Probleme wie die bisherige aufweisen.
Die Frage ist jetzt: Ist das Nachhaltig?
Investiert man gerne alle paar Jahre, teils sehr hohe Beträge und Unmengen an Zeit, Nerven? Ich denke nicht.
Nachhaltig ist, wenn man sich keine Gedanken um Sicherheitsupdates, generelle Updates etc. Gedanken machen muss.
Man sollte zu jedem Zeitpunkt die Seite weiterentwickeln und an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen können. Denn: Wenn dies zutrifft, wird die Website nie „outdated“ sein. Somit spart ihr euch mögliche Ausschreibungskosten, Frust, Arbeitszeit und hohe Umsetzungskosten.
Dafür braucht man ein sehr gutes und stabiles Rückgrat (CMS).
Ein Beispiel aus der Praxis:
Mein Team und ich haben erst neulich, für einen Kunden, innerhalb von wenigen Wochen den Grundstein für ein neues Corporate Design gelegt ihm und dieses als sogenanntes Custom Theme zur Verfügung gestellt. Auf dieser Basis wird die Website nach und nach um-/aufgebaut. Das Theme wurde so konzipiert und umgesetzt, dass es zu jedem künftigen Zeitpunkt, mit vergleichsweise wenig Entwicklungsaufwand erweitert werden kann. Des Weiteren haben wir das Theme so konzipiert und umgesetzt, dass der Kunde künftig zu jedem Zeitpunkt - ohne Programmierkenntnisse - das Design global verändern kann.
Hinweis: Mit einem konventionellen CMS wäre dies in einer solch kurzen Zeit nicht realisierbar gewesen.
- Was sind die Vorteile von CMS Hub gegenüber anderen CMS?
- Was gibt es bei einer CMS Migration zu beachten?
- Wie ist das CMS Hub zu bedienen?
- Hast du Best-Practise-Tipps?
- Kann ich selbstständig eine Seite mit dem CMS Hub aufbauen?
- Was müssen Entwickler beim arbeiten mit dem CMS Hub beachten, was man bei einem anderem CMS nicht beachten muss?
Sind nur einige Beispielfragen, die ich diese Woche beantworten möchte.
Jetzt seid ihr dran - Was möchtet ihr zum Thema CMS und CMS Hub wissen?
Ich freue mich auf eure Fragen und Kommentare!
Anton



